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Wöhlers fünfzehnter Fall: Dornröschen muss weinen (Wöhlers Fälle 15) Manfred Sutor

Wöhlers fünfzehnter Fall: Dornröschen muss weinen (Wöhlers Fälle 15)

Manfred Sutor

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ISBN :
Kindle Edition
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 About the Book 

Ganz gegen seine Gewohnheiten schnüffelt Klaus Wöhler einem untreuen Ehemann im „Englischen Garten“ hinterher. Vor Jahren schon hatte er es sich geschworen, solche Aufträge nicht mehr entgegen zunehmen.Trotzdem sitzt er nun auf einer Parkbank undMoreGanz gegen seine Gewohnheiten schnüffelt Klaus Wöhler einem untreuen Ehemann im „Englischen Garten“ hinterher. Vor Jahren schon hatte er es sich geschworen, solche Aufträge nicht mehr entgegen zunehmen.Trotzdem sitzt er nun auf einer Parkbank und hält mit dem Teleobjektiv auf den dämlichen Kerl, der da an seiner Flamme ungeniert herum fummelte. Es war nicht die Geldnot, welche ihn zu solchen Aktionen veranlasste und die er eigentlich ablehnte. Rosi, seine Vermieterin und Kneipenbesitzerin in der Balanstraße, hatte ihn darum gebeten. Eine ihrer Freundinnen bat sie um Hilfe. Gutmütig, wie Rosi nun einmal war, gab sie ihr die Telefonnummer Klaus Wöhlers.Während Wöhler ohne besondere Begeisterung das heimliche Treffen des Fremdgängers beobachtet, klingelt sein iPhone.„Sind Sie der Privatdetektiv?“, keucht eine aufgeregte Männerstimme.„Wer will das wissen?“, sagt Wöhler ungehalten und erfährt, dass ein gewisser Eckehard Kleinholz seiner Dienste bedurfte. Er sei in Marquartstein zu Hause und jemand würde ihn fertigmachen wollen.Jeder Auftrag ist besser, als dieser hier, denkt Wöhler und begibt sich noch am Abend in den Ort zwischen Chiemsee und Reith im Winkl.Nach seiner Ankunft stellt er erstaunt fest, dass dieser Eckehard Kleinholz der Besitzer des dortigen Märchenwaldes ist. Ein Freizeitpark mit allerlei Attraktionen.Gar nicht märchenhaft sieht das Foto aus, welches Kleinholz dem Privatdetektiv überreicht. Eine Leiche hängt von einem Baum herunter. Sein Vater sollte sich angeblich erhängt haben. So zumindest hat es die Polizei festgestellt. Kleinholz glaubt nicht an einen Selbstmord.Klaus Wöhler ist nicht so recht von Eckehards Mordtheorie überzeugt. Schließlich fand man keinerlei Spuren einer Gewaltanwendung. Erst, als am nächsten Morgen, nicht unweit des Fundortes der ersten Leiche, eine neue auftaucht, revidiert Wöhler seine Ansicht. Hier stimmte etwas nicht. Ihm fällt auf, dass die bisherigen Toten merkwürdig arrangiert wurden.Kindheitserinnerungen tauchen auf. Märchen, an die er sich kaum noch erinnern kann, nehmen plötzlich Gestalt an. Der Mörder arrangiert seine Opfer scheinbar nach Motiven der Gebrüder Grimm.Klaus Wöhler besorgt sich eines dieser Werke der beiden Märchenschreiber und liest sich auf seinem Zimmer ein, welches er inzwischen im Gasthof „Prinzregent“ bezogen hat.Als am nächsten Morgen die dritte Leiche im Wald gefunden wird, gibt es keinen Zweifel mehr. Der „Märchenkiller“, wie er den Mörder inzwischen nennt, richtet seine Opfer nach den Sagen der Gebrüder Grimm hin. Wöhler nimmt die Arbeit auf und stößt bald auf eine Spur. Das ganze Schmierentheater musste seine Ursprünge in der Vergangenheit der Familie Kleinholz haben. Eine Vergangenheit, die gar nicht so märchenhaft zu sein scheint und ihren Ursprung in der ehemaligen DDR haben musste.Im Zuge seiner Ermittlungen verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern. Täter werden zu Opfern und umgekehrt. Wer sollte da den ersten Stein werfen? Es wird ihm bewusst, welche Gnade man erfahren durfte, in einem demokratischen Rechtsstaat geboren zu sein.Auch die Liebe kommt nicht zu kurz im 15. Fall des sympathischen Privatdetektivs, als sich die junge und äußerst attraktive Kommissaranwärterin Brigitte Mohn einschaltet.Wieder ein „echter Wöhler“. Spannung, deftiger Humor und etwas fürs Herz.